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12.- 15. August 2013: Die erste Schulwoche

Da kommt gleich sehr viel Neues auf uns zu... Neues Schulhaus, neue Spaziergegend am Mittag, viele neue Lehrpersonen (groooosses Team) und gaaaanz viele neue Kinder. Die erste Schulwoche verbringt Balou mit kennenlernen der Kinder. Ich merke Balou an, dass es für ihn anstrengend ist: Er schläft sehr viel und ist leichter aus der Ruhe zu bringen als sonst. So ist die Entscheidung klar: Wir machen wenige gezielte Einsätze, den Rest der Zeit darf Balou sich im Büro erholen. Wir lassen es langsam angehen.

Die Kinder und das Team sind ainfach super. Sie haben Balou und mich herzlich empfangen und vor allem bei den Kids ist der Krausehund natürlich sehr beliebt! Wir freuen uns auf viiiiiele weitere tolle Begegnungen...

10. August 2013: Ungewollter Gast... in der Badewanne

Schöner Spaziergang heute Abend. Nach der langen Heimfahrt aus dem Oberammergau haben wir keine riesige Tour gemacht, aber wir haben es genossen wieder auf heimatlichen Wiesen zu spielen und zu toben. Resultat: Schlammverkurstete Pudelpfoten... Dann kommen wir nach Hause und als ich Balou in der Waschküche in die Badewanne schicken will, um die Pfoten zu säubern, hockt da eine Riiiiiesenspinne drin. Echt, die war so gross wie mein Handteller. Ich habe dann Balous Beine angeschaut und entschieden: Eigentlich ist Balou gar nicht wirklich soooo schmutzig. Ich muss seine Pfoten nicht wirklich reinigen... Und so sind wir rauf in die Wohnung :o) Angst vor Spinnen? Iiiiiich? Ich doch nicht! :o)

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5.- 9. August 2013: Jump And Dance im Oberammergau

Da wären wir also wieder. Eine Woche Oberammergau mit Mica Köppel. Jump And Dance ist für Balou die ideale Sportart: Rennen (drei Gangarten auf Signal), Tricks und Agility gemixt. Dazu braucht es viel Kooperation zwischen Pudelchen und Frauchen. Es macht Spass, fordert heraus und der Krausehund ist so richtig zufrieden am Ende des Tages. Was ich an diesen Trainingwochen im Oberammergau so witzig finde, ist die Reaktion von Balou auf die Aufforderung: "Komm, wir gehen spazieren!" Durch das intensive Training ist Balou so gefordert, dass er dann nicht wirklich begeistert ist: "Wirklich? Gassi? Frauchen, muss das sein???" ;o)

Zwischen den Trainingssequenzen in der Halle, darf Balou in seine Box. Dort kann er super entspannen, auch wenn die anderen Hundis durch die Halle rennen... Manchmal schaut allerdings die Pudelnase raus - schliesslich muss sie durchlüftet werden ;o)

alt Was im Moment etwas schwierig ist, ist Balous Angst vor fremden Hunden. Nach einem Zwischenfall vor knapp einer Woche, bei dem ich von einem fremden Hund verletzt wurde, als ich mich vor Balou stellte um ihn zu schützen, ist er im Moment fremden Hunden gegenüber seeeeehr misstrauisch. Das ist zwar nur so, wenn er selbst angeleint ist. Ohne Leine macht er es suuuuuuuuper! Wir müssen einen grossen Bogen machen, damit Balou sich sicher fühlt. Leider ist es nun mal so, dass nicht alle anderen Hundemenschen das verstehen. Beispiel: Eine Dame mit Ausstralian Shepherd kommt uns entgegen. Ihr Hund ist angeleint, Balou auch, da wir uns knapp ausserhalb des Dorfes befinden und es dort noch viele Leute (mit und ohne Hund) hat. Leider sehe ich die Dame und ihren Hund recht spät und Balou bellt den fremden Hund an. Ich weiche aus, gehe den Hang in Richtung des Baches runter, damit Balou merkt, dass er keine Angst haben muss. Dabei belohne ich ihn für ruhiges Verhalten. Er macht das sogar richtig gut, ist ruhig, wenn auch nicht ganz entspannt. Ich stehe also fünf Meter vom Weg weg im Hang, die Dame bleibt auf meiner Höhe stehen, bindet ihren Hund los und sagt ihm: "Geh doch mal guten Tag sagen!" Halloooooo? Was soll das denn??? Ich meine, das entbehrt jeder Höflichkeit und ist absolut gegen alle Hundehalterregeln! Ich war so perplex, ich konnte nur noch Balou losleinen. Er hat das dann souverän gelöst und ich habe natürlich nichts gesagt. Das muss ich wohl noch lernen:o(

1. August 2013: Nationalfeiertag

Normalerweise reagiert mein Bär ja nicht auf Feuerwerk - oder nur leicht. Es reicht, wenn ich ihn aufs Sofa nehme und mit ihm kuschle. Dann kann er sich entspannen... Diesmal war es aber RICHTIG schlimm: Pausenloses Geknalle - und ein total verängstigter Balou. Ich konnte ihn kaum beruhigen, er schlotterte am ganzen Körper. Ich verstehe ja das Feuerwerkszeugs nicht. Ich meine, da feiert man den "Geburtstag" eines Landes und verschmutzt es dabei wie verrückt. Die Tiere in Wald, Wiesen, Ställen, Wohnungen usw. wissen gar nicht, was ihnen geschieht und haben Angst. Das ist doch einfach nur dooof!!! Später am Abend, als es ruhiger wurde, gingen Balou und ich zu Bett - und ja: Er durfte wieder mal ausnahmsweise in meinem Bett schlafen!

 


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