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Start Schon vorbei 2011-12 Dezember 2011

28. Dezember 2011: Ferienabbruch

Nach einem Morgenspaziergang mit sieben Reh- und zwei Fuchssichtungen - jaaa, Balou war angeleint und neeein, Blue merkte gar nichts davon ;o) - packte Frauchen die beiden Hundis für einen Ausflug in ein nahe gelegenes Dorf. Im Feriendorf gibt es keinen Laden und da ich einige Dinge einkaufen musste (zum Beispiel Frühstück für Frauchen), suchten wir einen Laden in der Umgebung. Nach einem kurzen Nötigsten-Einkauf frühstückte ich und teilte ein wenig Käse mit zwei aaaarmen Hunden, die ja fast verhungerten - weil es schon 15 Minuten her war, dass sie Frühstück haten ;o). Gegen Mittag kam eine SMS von Katja: Ihr Freund müsste noch im Krankenhaus bleiben und sie könne nicht kommen. Also packte ich alles wieder zusammen, verfrachtete Gepäck und Hunde ins Auto, putzte das Haus und fuhr wieder zurück. Blue lud ich bei ihr zuhause ab und fuhr dann nach Hause. Die Katzen freuten sich immerhin über meine Rückkehr.

27. Dezember 2011: Ferien mit Katja und Blue

Schon gestern hatte ich begonnen zu packen, stets beobachtet von einem neugierigen Pudelhund, der genau wissen wollte, was Frauchen denn so plant…

Heute Morgen machten wir uns also auf zu einem kurzen, aber intensiven, Spaziergang und anschliessend verfrachtete Frauchen ihr ganzes Gepäck plus das von Balou (er hat auch gaaaanz viel Gepäck) ins Auto. Anschliessend verfrachtete ich auch Balou und mich in den Wagen und los ging die Fahrt, um Karin und Blue abzuholen.

Der Plan lautete: Katja und Frauchen fahren je mit einem Auto zum Ferienhaus. Dort richten wir uns gemütlich ein und machen einen Nachmittagsspaziergang. Gegen Abend musste Katja wieder nach Hause, weil sie am nächsten Morgen mit ihrem Freund zum Untersuch ins Krankenhaus musste. Blue würde bei mir und Balou im Ferienhaus bleiben.

Gegen Mittag kamen dann die beiden Frauchens im Ferienhaus an und meine Tante wartete dort bereits auf uns. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machten wir drei Frauen uns auf einen Spaziergang mit den beiden Hunden. Die genossen es zu toben und zu spielen! Als wir zurück waren, wurden acht Hundepfoten von Schlamm und Erde gereinigt und die Frauen genossen einen feinen Tee. Dann verabschiedete sich meine Tante.

Katja und ich plauderten und beobachteten die Hunde, die nach ihrem Action-Spaziergang richtig zufrieden waren. Katja legte sich hin und Balou bot ihr gleich an, für sie als Wärmeflasche zu dienen. Katja kann ja meinem Krausehund praktisch nicht widerstehen und so war Hundi innerhalb von zwei Sekunden auf der Liege und die beiden machten, aneinandergekuschelt, ein Nickerchen. Blue entschied sich in diesem Fall dafür, sich auf meine Füsse zu legen. He ja, wenn doch Balou ihr Frauchen in Beschlag nahm. Später fuhr Katja los und Blue, Balou und ich machten uns einen gemütlichen Fernsehabend. Später gingen wir noch kurz raus und dann gingen wir alle ins Bett. Mitten in der Nacht versuchte ein Hund auf mein Bett zu klettern. Unter der Decke zappelte ich und so sprang das Hundetier runter. Als ich das Licht anzündete, stand Balou am anderen Ende des Raumes und sah mich verblüfft an („Warum zündest du mitten in der Nacht das Licht an, Frauchne?“) und Blue blinzelte mich verschlafen von Balous Decke neben meinem Bett an. Wer von beiden versucht hatte auf mein Bett zu klettern? Keine Ahnung. Beide sahen aus wie die reinsten Engelchen ;o)

24. Dezember 2011: Weihnachten im Hause Balou

Weihnachten ist ja immer was Tolles: Frauchen geht zu ihrer Familie, Hundi darf mit und da sind gaaaaanz viele Leute. Auch dieses Jahr:

Tagsüber machten Frauchen und Hundi zwei spannende Spaziergänge. Abends kochte Frauchen sich ein richtig leckeres Znacht, welches sie dann anschliessend bei Kerzenlicht ass. Balou sass mal vorsorglich daneben: Manchmal fällt ja was runter, also wer weiss…?!? Nach dem Essen öffnete ich das Päckli von der 5. und 6. Klasse: Die Kinder haben für mich Windlichter gebastelt, weil mir die in ihrem Schulzimmer so gut gefallen hatten! Dazu befanden sich fünf Weihnachtskarten: Drei für Balou, zwei für Frauchen. Und? Merkt ihr was? Das ist wohl das Los eines Schulhundfrauchens: Hundi ist einfach immer beliebter ;o)

Anschliessend zogen Balou und ich los zum Haus meiner Mutter. Dort waren auch meine Geschwister, mein Stiefvater und Stiefgeschwister – zum Teil mit Anhang. Also gaaanz viele Leute, die Balou erstmal begrüssen musste. Weihnachten ist bei uns so richtig traditionell: Lieder singen gehört dazu. Danach gibt es dann die Geschenke und wir sitzen noch gemütlich beisammen. Während die Menschen ihre Päckchen öffneten, war Balou meistens interessiert dabei oder liess sich genüsslich von jemandem kraulen. Schliesslich war er an der Reihe: Frauchen überreichte dem begeistert wedelnden Hund ein kleines, mit buntem Papier eingepacktes Geschenk. Balou gab sich Mühe, das Papier aufzureissen und die kleine Kartonschachtel darunter aufzureissen. Und was war drin? Zwei Cervelat, von viiiiielen Leckerli umgeben, damit sie nicht rumrutschen. Nach dem Festschmaus musste Balou jedes Päckchen, das geöffnet wurde, genau untersuchen: „Wer weiss, Frauchen, vielleicht ist da auch noch ein Cervelat drin…“ Frauchen bekam übrigens einen Tierfotografen-Gutschein und einen singenden und sich bewegenden Plüschhund – den Balou auch gaaaaanz toll fand ;o)

23. Dezember 2011: Advent

Auch wir haben Advent gefeiert. Je nach Klasse verschieden. Balous Lieblingsadventsritual war in der 5./6. Klasse. Dort las der Klassenlehrer jeden Tag ein Kapitel einer Geschichte vor. Die Pulte in diesem Schulzimmer sind im Hufeisen angeordnet. Balou fand das Ritual suuuuper und wir konnten stets die Uhr nach ihm richten: Er fing jeweils rechts an, ging langsam und mit viiiielen Unterbrücken im Gegenuhrzeigersinn weiter und liess sich genüsslich von den Kindern kraulen. Etwa zwei, drei Minuten bevor das Kapitel fertig war, war auch Balou jeweils mit seiner Runde zu Ende und legte sich auf seine Decke, um dort zufrieden zu dösen. Jaaaa, diese Viertelstunde Krauleinheiten sammeln macht so einen erfahrenen Schulhund doch etwas müde :o)

Heute, als wir zu einem „unserer“ Schulhäuser kamen, rannten zwei Schülerinnen auf uns zu und drückten mir ein riiiiesiges Päckli in die Hand. Ich werde das erst morgen aufmachen, schliesslich ist noch nicht Weihnachten…

17. Dezember 2011: SCHNEEEEEEE!

Was für eine Überraschung: Als Balou und ich am heute Morgen das Haus verliessen, schoss das Krausehundköpfchen in die Höhe, die Ohren spitzten sich und der Wedel fing an rekordverdächtig zu schwingen. Balou starrte wie gebannt in den Garten, dann blickte er zu mir und erzählte mir begeistert, dass er jetzt DRINGENDST eine mega Endlich-haben-wir-Schnee-Party schmeissen wolle und zwar SOFORT! Doch Hundi wurde enttäuscht... Er musste doch tatsächlich ganze fünf Minuten warten, bis wir aus dem Quartier raus waren. Dann ENDLICH (!!!!!!!) wurde der grosse Krausehund losgeleint - und rannte erst mal wie ein Verrückter im Schnee herum, schob seine Nase rein, wälzte sich - es war unglaublich und wäre ich nicht vorher schon so vom Schnee begeistert gewesen, dann hätte das gereicht, um mich davon zu überzeugen: Schnee ist das tollste Ding der Welt!!!

Am Nachmittag hatten wir dann mit Joya und Hedy abgemacht und die Hundis genossen die kalte, weisse Decke in vollen Zügen. Zu Hause angekommen hatte ich einen richtigen Schneepudel!

16. Dezember 2011: Besuch bei der Balou-Family

Heute waren Balou und ich zu Besuch bei Züchterin Sandra, Mama Jira, Papa Phantom, "Onkel" Snoopy und Nichte Charis. Balou kann sich bei der Anfahrt zum Haus meist gar nicht halten. Das Wetter war grottenschlecht und weil wir die Hunde nicht im Garten matschen und toben lassen wollten, entschieden sich Sandra und Frauchen, gleich einen Spaziergang zu machen, damit die Hundis richtig toben konnten. Ich band also Balou mal draussen kurz an (Pudelfamiliy-Begrüssung im Haus - das geht gaaar nicht weil viiiiel zu stürmisch) und zog mir drinnen kurz die Regenhosen an. Derweil hatte Krause-Schulhund draussen beinahe einen Herzinfarkt vor Aufregung. "Frauchen, wie kannst du mich hier draussen vergessen? Haaaallooooooo?!?!?!?! Ich waaaaarte!!!! Hilfe, Tierschutz!" Dann endlich, nach wahnsinnig laaaangen zwei Minuten kamen Frauchen, Phantom, Jira, Snoopy und Sandra raus. Hui, da fiel Balou aber ein Felsbrocken vom Herzen. Hatte er doch schon geglaubt, Frauchen sei total wahnsinnig geworden! ;o)

Lange war die Runde nicht - bis zum nahen Sportplatz und retour. Doch auf dem Sportplatz durften die Pudelis so richtig toben, Bällchen und Spieli apportieren, Wettrennen machen und sich ausgiebig austauschen: "Ist dein Frauchen auch so schwer von Begriff?"

Anschliessend gingen wir wieder zurück zum Haus, der Wind wurde immer stürmischer und Balou fand auch, es sei DRINGENDST Zeit, ins Trockene zu kommen. Zu Hause plauderten die Frauchens bei Tee und Guetzli, während Balous Family schlief. Schulhund hingegen musste ganz genau das Haus untersuchen: He ja, es könnte sich ja seit dem letzten Besuch was verändert haben... ;o) Nach einem gemütlichen Nachmittag gab es dann noch eine Kuschelrunde - und ja: Sandras Hundis sind auch totaaaaaal vernachlässigt und bekommen viel zu wenig Krauleinheiten - auf jeden Fall wollten sie mir das weissmachen :o) Gegen Abend machten sich dann ein zufriedener Balou und ein müdes, weil noch nicht ganz fittes Frauchen, auf den Heimweg. Bei Sturmböen, Blitz (ja, Blitze gibt es auch im Dezember, das wusste ich noch gar nicht) und Schnee- beziehungsweise Regengepeitsche kamen wir zu Hause an. Nun versucht Balou mal die Katzen zu hypnotisieren - vielleicht klappt es ja, und sie geben ihm was von ihrem Futter ab :o)

14. Dezember 2011: Bye bye Bällchen

 Also, Balou und ich haben heute einen tollen Spaziergang gemacht: Da ich nicht so fit war, gingen wir mit dem Auto den Hügel hoch und dort spielte gingen wir erst ein paar Schritte, um Hundchen aufzuwärmen, bevor ich anfing, den Ball zu werfen. Balou rannte mit üblicher Begeisterung hinter dem Ball her. Nach zwanzig Minuten war die Zunge des Hundis fast am Boden, trotzdem galoppierte er immer noch voller Elan dem Ball hinterher. Irgendwann wollte ich die Übung etwas abwechslungsreicher gestalten und warf den Ball in einen Holzhaufen - nicht aus Stämmen bestehend, sondern vor allem aus Ästen, Holzplatten usw. Balou rannte zum Haufen, sah daran hoch (den Ball konnte man nicht sehen), setzte sich, starrte auf den Holzhaufen und - ich schwöre, ich habe es gesehen - rollte mit den Augen! "Frauchen, ist nicht dein Ernst, oder? Wie kriege ich den Ball DA wieder raus???" Nach kurzer Überlegung entschied sich Hundi, es wie die Eichhörnchen zu machen und war schon auf halbe Höhe der Holzbeige geklettert, als er meinen Ruf hörte. Neee, da war ich dagegen: Instabiler Holzhaufen, rutschiges, vom Regen nasses Holz - neeee, kam nicht in Frage. Also suchten wir erstmal, ob es einen anderen Weg gäbe, an den Ball zu kommen. Doch der Ball blieb verschwunden. So entschied ich mich, aufzugeben. Wir trabten wieder in Richtung Auto, nicht ohne dass mir Balou deutlich machte: "So geht das nicht, Frauchen. Jetzt soll der Ball ganz allein bei diesem kalten Wetter in der Holzbeige bleiben? Ausserdem wird es doch gleich dunkel. Nee, das können wir nicht machen, ich glaube, wir müssen den UNBEDINGT rausholen!" Na ja, was soll ich sagen. Mit schlechtem Gewissen fuhr ich nach Hause und Balous Freude war riiiiiesig, als ich ihm zu Hause zeigte, dass wir noch ein heiliges Bällchen haben :o)

 


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