Mehr Infos...

31. Oktober 2011: Amor und seine Tabletten

Also Amor sollte ja seine Tabletten nehmen und zwar täglich eine. Ist ja schnell gesagt, aber wie gibt man einem Kater, der sich bei Gefahr sofort verzieht und sich auf keinen Fall hochheben lässt eine Tablette? Mit Le Parfait... Oder so. Nun, es klappt mässig. Manchmal frisst Amor seine feine Tabletten-Parfait-Mischung, manchmal aber auch nicht. Ich hoffe, wir kriegen es hin, dass er es FAST immer frisst. Dann wäre ich ja schon zufrieden! Immer muss nicht sein - Kater muss ja nicht übertreiben ;o)

27. Oktober 2011: Grosser Untersuch

Nun war es endlich soweit: Amor, Frauchen und Frauchens Mami gingen zusammen nach Luzern in die Tierklinik für den Untersuch von Amors Herz. Der nette Tierarzt hat erst mal ein bisschen Fell geschoren - so dass Amor nun auf der Seite ein wenig "blutt" ist ;o) Dann gab es einen Ultraschall. Mein grosser scheuer Kater lag da, Kopf auf meinem Arm und schien sich alle Mühe zu geben, möglichst unsichtbar zu sein und drückte seine Augen gaaaanz fest zu. Irgendwann dann öffnete er sie jedoch ganz vorsichtig und blinzelte zu mir hoch. Ich könnte schwören, er wollte sagen: "Finde ich zwar Sch..., was wir da tun, aber ich vertraue dir!" Nach dem Ultraschall hielt ich Amor noch etwas fest, bis der Tierarzt die Bilder ausgedruckt hatte - und mein ängstliches Katerchen hatte doch tatsächlich den Mut, den Kopf zu strecken, um zu schauen, was das für ein seltsames Gerät ist, das da so Geräusche machte (Drucker).

Und die Diagnose? Nun, da ist tatsächlich ein verdickter Herzmuskel, doch es ist noch nicht sehr schlimm. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, Amor hat seit jeher einen Herzfehler - das wäre die ideale Lösung, dann würde es nämlich heissen, dass es so bleibt wie es ist. Oder aber, es ist altersbedingt und der Herzfehler wird immer schlimmer. Um vorzubeugen, kriegt Katerchen jetzt Tabletten und er hat seine erste bereits wie ein Musterkätchen genommen - das hätte ich nie gedacht! Damit wir aber wissen, ob das Herzproblem angeboren oder altersbedingt ist, werden wir in einem halben Jahr nochmals zum Ultraschall gehen. Dann werden wir sehen, ob sich etwas verändert hat. Auf jeden Fall ist Amor aber nicht gefährdet, sondern kann medikamentös behandelt werden. Mir ist ein solcher Felsbrocken vom Herzen gefallen, dass ich schon fast eine Schlagzeile in den Nachrichten erwartete: "Ungeklärtes Erdbeben in Luzern!" Allerdings sagten sie in den NEWS nichts! :o)

19. Oktober 2011: Impftermin mit Überraschung

Heute waren Sandchu und Amor beim Impfen zum Tierarzt. Sandchu mussten wir eine eingewachsene Kralle schneiden und entfernen (also der eingewachsene Teil, nicht die ganze Kralle). Am Sonntag Abend war mir aufgefallen, dass Sandchus Krallen an den Vorderpfoten extreeeem lang sind. Ich habe die dann mit einer Krallenzange abgezwackt, doch eine hatte sich bereis festgewachsen :o(

Beim Abhören der Herzen stellte die Tierärztin dann fest: Amor hat wahrscheinlich einen Herzfehler! Ihr könnt euch den Schock vielleicht vorstellen - schliesslich ist Cupido erst gerade deswegen gestorben! Im Moment scheint Amor zwar sehr fit und munter - doch er hat ein lautes Herzgeräusch! Das heisst, das wir nächste Woche in die Tierklinik nach Luzern fahren werden, um dort zu untersuchen, wie schlimm es ist und was wir machen können. Bis dahin macht sich Frauchen natürlich Sorgen. Doch so lange Katerchen so gesund aussieht, ist es sicher noch nicht so schlimm. Drückt uns bitte alle Daumen!

Am Abend hatte Balou dann wieder mal Elternabend. Es war der zweite dieses Jahr und wie immer befand er sich im tiefsten Demonstrationsschlaf - bis wir ihn weckten, um ihn vorzustellen. Da gab es einen vorwurfsvollen Blick: Wahrscheinlich träumte Hundchen gerade von einer spannenden Katzenjagd!

15. Oktober 2011: Scherereien

Nachdem Frauchen etwas ausgeschlafen hatte und mit Hundchen eine kleine, winzige Tour gemacht hatte, packte sie Balou, die Schersachen und die Hundekleidung und ging zur Türe raus. Frauchens Schwester Laura war auch gerade im Treppenhaus und fragte verblüfft, ob wir denn fürs Wochenende wegfahren würden... Ich gebe zu, dass es fast so aussah: Denn mit zwei Taschen, Hund und einer warmen Jacke bepackt, kam ich mir wirklich so vor, als würde ich in die Ferien fahren.

Balou erkennt den Weg nach Herzogenbuchsee (Training) bzw. Thörigen (Katja und Blue) schon sehr gut und als wir auf den Parkplatz des Restaurants Löwen vorfuhren, meldete er bereits bellend, dass Herr Schulhund nun da sei! :o) Nach einem kurzen Schwatz gingen wir Frauchens dann an die Arbeit. Balou wurde geschoren und geschnipselt - und natürlich passierte wieder mal eine Panne - tut es ja jedesmal, wenn ich Balou selbst schere: Nun hat er unter dem rechten Ohr halt einen kahlgeschorenen Bereich - aber hei, es ist gut versteckt und viiiiel weniger peinlich als der nackte Hintern, den ich ihm auch schon versehentlich geschoren habe... ;o)

Nach Balous Schur kümmerten wir uns um Bearded Collie Blues Fell: Bürsten, Knoten und Filz entfernen. Währenddessen startete Balou ein Hypnoseprogramm: Katjas Katze Lilo sass zu oberst im Schrank und er stand davor und versuchte sie wedelnd runterzuhypnotisieren. Nach zehn Minuten gab Balou auf und änderte seinen Plan: Er versuchte es im Sitzen! :o) Weitere 10 Minuten später, machten wir uns auf den Spaziergang und Balou erzählte mir noch, wie unfair er es finde, dass Lilo nicht mit ihm spielen wolle!

Die beiden Hundis sahen suuuuuper aus: Sauber, gestriegelt und geschniegelt. Doch auf dem anschliessenden Spaziergang war die ganze Arbeit bald nicht mehr zu sehen: Acker, hohes Gras, Bach, Laub... Bald sah Blue wieder aus wie vorher und Balou war total schmutzig und mit Ästchen versehen. Na ja. Die beiden genossen den Spaziergan halt in vollen Zügen. Zwei Stunden waren wir unterwegs und es war so schön abseits und katzenlos, dass Balou fast immer frei rumrennen konnte. Er war aber auch seeeehr vorbildlich und kam brav angetrabt, wenn Frauchen rief. Wir trafen noch ein paar fremde Wauzis und so hatten die beiden Hundis viiiiel zu tun.

Später assen wir dann was Kleines (danke, Steffi) und Balou bekam ein Grüsschen aus der Küche (nochmals danke, Steffi). Während wir uns dann mit Katjas Prüfung am Dienstag (es dürfen gerne alle Daumendrücken, die wollen) beschäftigten, kamen noch zwei Mädels aus dem Restaurant hoch und wollten mit Blue und Lilo spielen. Da Lilo aber auf dem Schrank war (Balou ist ihr nicht ganz geheuer), spielte die jüngere halt laaaaaange mit Krausehund. Irgendwann spät Abends verabschiedeten wir und dann von unseren beiden Gschpänlis und gingen nach Hause.

Resultat des Tages: Geschorener Pudel, schmutziger Pudel, müüüüüüüüder Pudel ;o)!

10. Oktober 2011: Grosse Runden

Wir haben ja Ferien und so verbringen wir mehr Zeit draussen als sonst. Vor allem mit Hedy und Joya gehen wir viel spazieren. Das Wetter ist ja wirklich gar nicht so schlecht - meistens kommen wir noch trocken durch. Aber ein paar Mal hat es uns auch richtig "verschiffet"! Jetzt im Herbst dürfen die Hundis wíeder viel mehr durch die Felder rennen: Korn, Mais usw. ist geerntet, das Gras steht nicht mehr so hoch - traumhaft. So geniessen wir es, die Zeit selbst einteilen zu können und während Balou nach den Runden zufrieden schläft, arbeitet Frauchen dann noch ein wenig ;o) Hund müsste man sein!

8. Oktober 2011: Fummelbrett-Bastelei

Blue - das ist Balous Restaurant-Hunde-Freundin - hat zu Hause auch zwei Katzen. Und so verabredeten Blues Frauchen Katja und ich uns zu einer Fummelbrett-Bastelaktion für Katjas Katzen. Also verbrachten wir einen Teil des Nachmittages mit Leimen, Sagen, Schneiden, Schrauben... während die Hunde den Werkraum als Tummelplatz brauchten. Anschliessend machten wir eine Vita-Parcours-Runde im Schnelldurchlauf mit Joya, Hedy, Katja und Blue - soll heissen ohne viel Übungen zu machen. He ja, es war kaaaalt und naaaass! Die Frauchens waren Weicheier. Dafür durfte Balou am Abend ganz viel Denkspiele mit Frauchen machen. Jetzt ist er zufrieden und schnarcht leise.

1. Oktober 2011: Bankett im Emmental

Balous Freundin Blue wohnt ja in einem Restaurant. Balou findet das obertoll, denn da gibt es frisches Fleisch und Knochen und so und deshalb hat Krausehund schon angeboten, dort ein Praktikum zu machen. Leider nimmt ihn Frauchen immer wieder mit nach Hause :o) Nun hatten aber die netten Restaurantleute heute ein Bankett im Emmental, bei einem Bio-Kräuter-Bauer. Blue und Katja waren mit dabei und sollten einfach warten, bis das Ganze wieder beendet war. Das fanden Balou und ich irgendwie doof und deshalb fuhren wir an den A... der Welt weit oben auf einen Hügel, um dort unseren beiden Freundinnen die Wartezeit zu verkürzen.

Wir starteten erst mit einem etwa eineinhalbstündigen Spaziergang, bei dem sich die Hundis wieder mal so richtig austoben konnten: Spielen, rennen, Leckerli suchen - alles was Spass macht halt. Als wir zurückkamen, waren die Gäste gerade am Essen. Balou band ich mal vorsichtshalber fest - nicht dass er noch die Gäste anbetteln ging. Irgendwann hatte dann der nette Küchenmann Mitleid mit dem Pudelhundchen und brachte ihm ein feines Stück gebratenes Entrecôte. Dabei stand der Koch zwischen mir und Balou. Balou nahm das Stück Fleisch vorsichtig, schluckte es nach einmal beissen runter (neee, nur nicht geniessen, weg mit dem Ding, bevor es ein anderer nimmt!) und leckte sich die Schnauze. Dann blickte er um die Beine des Küchenmanns herum zu mir und erkärte mir: "Siehst du Frauchen, der nette Mann weiss, was ein Hundchen will. Der ist wiiirklich nett. Den mag ich! Und er versteht die Hundesprache - im Gegensatz zu dir!" Katja und ich mussten über diesen Blick wirklich grinsen!

Balous Ausbeute an diesem Tag? Vier Entrecôte, sieben Wachteleier (gebraten, natürlich) und etwas Dessert. Und wisst ihr was? Balou hat mir auf der Heimfahrt erklärt, dass er einen neuen Berufswunsch hat. Fertig mit Schulhund. Balou möchte Bankett-Reste-Esser werden. Und er macht das sogar kostenlos ;o)
 


© 2011 by chrueseli.ch