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Start Schon vorbei 2011-12 September 2011

24. September 2011: Zweiter Ausflug auf die First

Schon wieder auf der First? Ja! Mit Katja, Hedy, Joya und Blue machten wir diese Wanderung nochmals. Diesmal mit Trinkpause auf der First, da das Restaurant offen hatte ;o) Hundelis durften spielen und toben und waren zum Schluss so riiiiichtig müde. Sogar Balou fand, er sei jetzt doch so leicht angemüdet ;o)

22. September 2011: Ausflug auf die First

Heute war in unserer Gemeinde Feiertag und Frauchen hat die Gelegenheit genutzt, um mit Balou, Hedy und Joya einen Ausflug nach Heiligkreuz zu machen. In einer stündigen „Wanderung“ spazierten wir auf die First und in 30 Minuten wieder runter. Keine Weltreise also. Aber die Hundis durften sich wieder mal richtig austoben. Anschliessend gab es in Heiligkreuz eine kurze Rast in einem Restaurant. Zu Hause angekommen, kam dann eine Nachricht von Gaby: Tricktraining heute abgesagt. Nun ja, also habe ich mal schnell aus einer Pringels-Dose ein Hundeleckerliautomat gebastelt und Balou sein Futter erarbeiten lassen. Amor hat sich sein Futter am Fummelbrett verdient, während Sandchu mir wieder mal lautstark erzählt hat, wie doof er es findet, wenn das Futter nicht im Teller serviert wird. Aaaaaarmer Kater. Erst war ihm langweilig, jetzt muss er doch tatsächlich für sein Futter arbeiten ;o)

21. September 2011: Denkspielekurs

Heute besuchten Balou und ich den Denkspielekurs von Martin Sailer. Das war unglaublich spannend: Frauchen bekam viele neue Ideen, wie sie aus einfachen Alltagsgegenständen interessante Hundespiele basteln kann und Hundi durfte ganz viele verschiedene Denkaufgaben lösen. Dabei hat Balou mir wieder mal gezeigt, dass ein Pudeli einfach schnell lernt. Martin hielt uns an, jede Aufgabe bei der „Stufe 1“ zu beginnen und dann langsam zu steigern. Balou fand die Stufe 1 meistens glasklar, so dass ich schnell und zügig weiter gehen konnte. Es ist ja irgendwie toll, wenn er so mitdenkt und schlau ist, aber das Problem ist: Frauchen muss dauernd neue Ideen entwickeln. Gott sei Dank hatte Martin ein paar Tipps für mich :o) Und zum krönenden Abschluss habe ich dann noch zwei Denkspiele für das Hundi gepostet… Ich habe mit denen schon lange geliebäugelt und mir so das Porto gespart. Wer auf Martin und seine Denkspiele neugierig geworden ist, sollte unbedingt seine Homepage besuchen: www.hundespiele.ch und natürlich am besten bei ihm einen Kurs buchen!

Eine von Balous Eigenschaften ist ja, dass er sehr gerne Denkspiele und Tricks macht. Aber er braucht auch unbedingt den Ausgleich und muss danach toben und das „Gehirn auslüften“ können. Deshalb hatte ich nach dem Kurs mit Katja und Blue abgemacht – die wohnen in der Nähe des Kursortes. Es war einfach unglaublich: Die beiden Wauzis sind 45 Minuten lang durchgerannt. Wären wir in einer 30er-Zone mit Radar gewesen, hätten die beiden Frauchens eine Busse wegen Geschwindigkeitsübertretung bekommen. Dafür waren aber beim anschliessenden Nachtessen die Hunde ziemlich zufrieden. Bis auf Balou, der weiss, dass er im Restaurant, in dem Katja wohnt, auch immer was zu Kauen kriegt. So musste er natürlich immer wieder aufschauen, ob die Bedienung jetzt mit seinem Essen kommt oder ob sie bloss das langweilige Futter der Zweibeiner bringt… ;o)

17. September 2011: Military Aarau

Eine kleine Truppe von vier Frauchen (Hedy, Katja, Gaby und Frauchen) und sieben Hunden machten sich in Aarau an‘s Military. Katja führte Blue und Gabys Tünay, Frauchen führte Balou und Gabys Ocean. Starten taten aber nur Balou, Nazca (Gaby), Blue (Katja) und Joya (Hedy). Balou war unglaublich toll und suuuuuper konzentriert. Er hat sich unglaublich Mühe gegeben und mich die ganze Zeit über angehimmelt. Wir haben so richtig viele Punkte erobert.

Posten 1 – Falscher Hase: Hund legt sich hin, Frauchen rollt ein Seil auf, an dem zwei Tennisbälle befestigt sind. Balou sollte dabei liegen bleiben und nicht zu den Bällen gehen. Anschliessend sollte Balou ohne Hilfe von Leckerli SITZ und wieder PLATZ machen und GIB LAUT. Ausser auf Kommando zu bellen konnte Balou alles perfekt. Bellen habe ich ihm nicht beigebracht – na ja, nicht auf Kommando auf jeden Fall… 22 von 25 Punkten

Posten 2 – Socken: An einer Wäscheleine hingen drei Socken, Balou sollte mir die apportieren. Er war mit Feuereifer dabei: Den ersten brachte er sehr vorbildlich, den zweiten holte er daneben bei Joya (sorry!) und den dritten packte er mitsamt Wäscheleine und zog somit die ganze Vorrichtung um. Trotzdem schaffte er es, mir auch den letzten Socken zu bringen und so erreichten wir alle 15 Punkte.

Posten 3 – Dreieck: Ein Dreieck aus Futternäpfen lag am Boden. Balou sollte vor einem Napf PLATZ machen, Frauchen legte den Futterdummy (oder Spielzeug oder Futter) in einen der anderen Näpfe, stapfte zum dritten und rief Balou ab. Die Aufgabe: Der Hund sollte direkt kommen, ohne einen Umweg über den „gefüllten“ Napf zu machen. Balou war auch hier suuuuupertoll und hat alle 24 Punkte abgesahnt.

Posten 4 – Freestile: In einer Minute durfte Hundi so viele Tricks wie möglich zeigen. Pro Trick gab es 3 Punkte, maximum waren 30 Punkte, also 10 Tricks. Kein Problem oder? Doch ein Problem: Frauchen kamen nur neun Tricks in den Sinn. Vergessen habe ich für Balou ganz einfache Übungen wie VERBEUGEN, TWIST, TURN… Nun ja, mein Hundchen war aber supertoll und hat nur ab und zu zu Joya geschielt, die gleich daneben dasselbe machte. 27 von 30 Punkten.

Posten 5 – Go and Puzzle: Ein kleiner Agilityparcours mit Hürden, Tunnel und am Schluss einer Kiste. Hund sollte mit Frauchen den Parcours machen, Frauchen sollte gleichzeitig grosse Puzzleteile am Boden auflesen. Zum Schluss musste Hundi in die Kiste und dort warten, bis Frauchen das Puzzle zusammengesetzt hatte. Balou war etwas übermotiviert und machte ab und zu eine Schlaufe zu viel. Aber trotzdem war er stets abrufbar und haute nicht ab. So kamen wir trotzdem auf die maximale Punktzahl von 36.

Posten 6 – Achtung Baustelle: Am Boden lagen zwei „Schienen“ mit Backsteinen. Der Hund sollte dazwischen liegenbleiben, während Frauchen von Backstein zu Backstein ging. Leider stand Balou auf, als ich über ihn steigen wollte. Mein Fehler, es wäre wohl besser gewesen, hätte ich ihn mit dem Hintern zu mir abgelegt und nicht mit dem Kopf zu mir. So hat meine breitbeinige Gangart und das Auf-ihn-Zugehen etwas verwirrt… Hier bekamen wir 26 von 36 Punkten.

Posten 7 – Reifen, hüpfen-warten: Zwei Vierecke, welche durch je vier Futternäpfen mit Leckerli abgegrenzt waren, standen sich gegenüber. Die Aufgabe lautete: Hund in eines der Vierecke platzieren – ohne dass er Futter stibitzt, versteht sich ja von selbst ;o) Anschliessend sollte Balou durch einen Reifen hüpfen und im gegenüberliegenden Viereck warten, bis Frauchen auch durch den Reifen gestiegen war. Für jeden Durchgang gab es Punkte. Problem: Frauchen legte Balou zweimal so ab, dass sein Kopf gleich neben dem Napf lag – und da konnte Hundchen halt nicht widerstehen… Das gab etwas Abzug. Wir kriegten noch 12 von 28 Punkten.

Posten 8 – Was passt?: Ein Posten für Frauchen: Frauchen bekam neun Bilder und musste immer Hundeohren zum passenden Hundewedel zuordnen. Ein Bild blieb übrig und ich sollte benennen was es war – ein Fuchs ;o) Hier erhielt Frauchen also doch noch mal an einem Frauchenposten alle Punkte – sonst versiebe ich es ja immer… ;o) 24 von 24 Punkten.

Posten 9 – Sändele: Für mich das Highlight, weil ich überhaupt nicht erwartet hatte, dass es so gut klappen würde. Zu allererst musste Hundi sich hinlegen und Frauchen musste eine Sandform füllen und die dann in die Ladefläche eines Spielzeuglastwagens kippen. Dann kam Balou an die Reihe und sollte den Lastwagen mit der Nase eine Strecke lang stupsen. Balou stupste zu Beginn eher nicht, sondern schnüffelte am Sand auf dem Lastwagen. Dann begann er zu stupsen – und stoppte vor der ersten Markierung. Nach einer Anfeuerungstour von mir, stupste er den Lastwagen doch gleich etwas weiter, bis vor die nächste Markierung – und so ging es weiter. Immer vor der Markierung, die wieder mehr Punkte verheissen hätte, stoppte er mal kurz – schliesslich hätte es ja sonst zu wenig Spannung gegeben… Hier schafften wir sensationelle alle Punkte! 30!!! Jupiiiiiiii.

Posten 10 – Rund herum: Balou musste sich hinlegen. Frauchen legte einen Reifen über ihn (na ja eigentlich um ihn, aber Hundchen war zu gross für den Reifen, so dass der Reifen auf den Vorderbeinen und dem Wedel lag – aber das ist doch für Pudelhund kein Problem…). Anschliessend musste Frauchen einen Ball im Kreis um Balou herum kicken. Balou blieb brav liegen – ein Vorbild für alle Pudelis! 20 von 20 Punkten.

So haben wir im Ganzen 241 von 273 Punkten. Wir haben es tatsächlich auf Rang 82 von über 450 Teilnehmern geschafft. Unglaublich!!! Ich war wahnsinnig stolz auf meinen Streberpudel. Klar, ich bin Lehrerin, ich mag Streber ;o)

15. September 2011: Fummelbrett

Nachdem Sandchu mir seit Cupis Tod immer wieder erklärt, dass es ihm laaaangweilig ist, war ich erst etwas ratlos. An einem Wochenende dann sah ich „hundkatzemaus“ und dort stiess ich auf eine super Idee. Ein Katzenfummelbrett! Gleich in der darauf folgenden Woche ging ich einkaufen, sammelte Pet-Flaschen und weiteres Material zum Basteln. Und dann ging die Bastelei los: Schrauben, leimen, schneiden… Stolz präsentierte ich dann meinen beiden Katzenjungs die tollen neuen Dinge - zwei an der Zahl. Amor fand das sofort total toll und ist immer wieder mit Feuereifer dabei :o) Sandchu sah sich die ganze Sache mal an, schob ein paar Futterbrocken herum, angelte ein paar Bissen raus, rümpfte die Nase und kam dann zu mir, wo er mir deutlich erklärte, ein adeliger kleiner Rassekater wolle auf keinen Fall für sein Futter arbeiten: „Ich bin ein Heiliger-Birma-Kater, ich will mein Futter im Teller! Für Futter zu arbeiten ist was für gewöhnliche Bauernkatzen, aber nicht für mich!“ Nun ja, der Terror geht weiter: Wenn er sein Futter erarbeiten soll, jammert er erst mal eine Weile. Dann geht er aber doch noch zum Fummelbrett. Ist immerhin besser als zu verhungern ;o) Balou hingegen findet das ganze unfair: "Ich weiss, wie das geht, Frauchen. Warum darf ich also nicht mitmachen?" alt alt

13. September 2011: Herbstwanderung

Herbstwanderung mit einer „unserer“ Schulen. Balou und ich begleiteten die Erst- und Zweitklässler. Mit dem Zug fuhren wir nach Entlebuch und von dort wanderten wir etwa eine Stunde lang auf dem Emmenuferweg nach Hasle zum Spielplatz. Dort durften die Kinder spielen und unsere anderen Klassen kamen nach und nach an. Da aber auch gaaaanz viele andere Klassen kamen, musste Mister Schulhund halt an der Leine bleiben. Aber das hat ihn auch ziemlich müde gemacht, denn es war für ihn anstrengend, die Kinder zu beobachten und zu überwachen ;o) Nach der Mittagspause spazierten wir alle zusammen zum Bahnhof, wo wir den Zug nach Wolhusen nahmen. Von dort wanderten wir dann zurück zum Schulhaus. Die Kiddies, der Hund und die Lehrerinnen waren dann auch tooooodmüde.

Doch zur Krönung des Tages bekamen wir am Abend noch Besuch von Katja und Blue. Bei einem langen Spaziergang tobten die beiden Hundis ausgelassen, wobei ich die kleine, im Trainingsraum scheue Blue wieder mal kaum wieder erkannte: Temperamentvoll, verspielt und total süüüss. Also an diesem Abend schliefen ganz viele Kinder, Lehrpersonen, Frauchens und Hundis gut und seeehr tief.

8. September 2011: erstes Training nach der Pause

Da Gaby längere Zeit in den Ferien war, hatten wir mal ein bisschen Trainingspause... Als wir am Donnerstag dann in den Trainingsraum kamen, hatte ich eine halbe Stunde lang das Gefühl, als würde jemand meinen Hund fernsteuern. Er war total nervös: Da schnuffeln, da schnuppern, eine Rolle obwohl ich TWIST sagte, TWIST obwohl ich SHAME sagte und so weiter. Es war etwas so, als würde ich mit einem Modellflugzeug spielen mit der Fernbedienung in der Hand – jemand anderes hätte aber in Wirklichkeit die richtige Steuerung. Das war ja total schräg. Dann, plötzlich, beruhigte sich der übermotivierte Hund doch noch und dann ging’s fast unheimlich los: Brav, konzentriert und seeeeehr gut. Balou konnte Dinge, die wir beim letzten Mal erst ansatzweise konnten. Ich hatte aber in den paar Wochen auch bewusst nichts mit ihm geübt: Manchmal braucht es eine Pause, damit sich das Gelernte und Geübte setzen kann. Und Balous Fortschritte am Donnerstag haben mir das bestätigt. Sieht aus, als könnten wir bald das ROBBY ohne grosse Hilfe! Jupiiiiii!

5. September 2011: Meine besten Freunde

Die 1. und 2. Klasse, die ich in einem der Schulhäuser betreue, hat in der Mensch und Umwelt gerade das Thema „das bin ich“. Bei einem Posten sollen sie ihren Schulweg einzeichnen, bei einem ihr Lieblingstier, bei einem anderen geht es darum eine Collage zu basteln, wie sie als Erwachsene aussehen werden usw. Eine Aufgabe ist es, den Namen ihrer besten Freunde schön aufzuschreiben. Und wer steht auf fast allen Blättern? Na, findet ihr’s raus? Klar! BALOU. Balou gehört zu den besten Freunden von gaaaanz vielen Kiddies. Ich bin ja fast darüber geschmolzen - auch über die vielen verschiedenen Variationen und Schreibweisen des Namens Balou. Ach ja: Frauchen steht auch auf dem einen oder anderen Blatt ;o)

3. September 2011: Military Ramsei

Gestern trafen Katja, Blue, Balou und ich uns in Ramsei, um dort das Military zu machen. Für unsere beiden Begleiterinnen war dies das erste Military überhaupt. Für uns war es erst das zweite Military in diesem Jahr, da ich im Frühling voll in den Prüfungsvorbereitungen steckte…

Posten 1: Den Hund im Fuss sollten wir so gehen, dass der Hund auf verschiedenen Bodenbeschaffenheiten gehen musste: Ein Metallrost, ein kleines Gitter, eine Wippe und zwei Reifen. Kein Problem, natürlich, wir bekamen alle Punkte. Balou merkte wahrscheinlich gar nicht, dass das schon die erste Übung war. ;o)

Posten 2: Balou musste sich hinlegen und warten, während ich vier Tennisbälle in einen Behälter werfen konnte. Dabei hatte ich die Wahl zwischen einer Wanne mit viel, mit wenig und ohne Wasser, wobei ohne Wasser am meisten Punkte gab, weil der Ball schneller raushüpfte. Nun, was soll ich sagen? Wurfübungen waren noch nie meine Stärke und so kriegte Balou seine Punkte fürs Warten und Frauchen 0 Punkte, weil die Bälle immer wieder aus den Wannen raushüpften. Ehrlich: Balou hat die Augen wieder mal verdreht und als wir weitergingen erklärte er mir, ich müsse DRINGEND Wurfnachhilfe nehmen... :o(

Posten 3: Dies war ein Posten fürs Frauchen: Auf einem Blatt musste sie vier Pfotenabdrücke erkennen und sagen, welches Tier diese wohl hinterlassen hatten. Hier machte ich einen Fehler, da ich dachte, das eine sei eine Dachsspur – es war aber eine Bärenspur. Nun ja, Frauchen ist halt wirklich alles andere als perfekt.

Posten 4: Am Boden lagen vier Hulahupp-Reifen. Einer hatte einen leeren Napf drin, einer Plüschtiere, einer Leckerli und ein anderer einen Ball/Kong. Ich musste mit Balou an der Leine im Slalom um die Reifen gehen, wobei Balou nicht in die Reifen treten oder etwas rausnehmen durfte. Wir verloren hier zwei Punkte, weil Balous Neugier viiiiel zu gross war und er schauen musste, ob denn der Napf wirklich leer sei…

Posten 5: Hund legt sich hin und Frauchen wirft Dartpfeile. Naja, versucht zu werfen. Balou bekam die Punkte fürs Warten und ich zwei Punkte, weil ein Pfeil getroffen hatte.

Posten 6: Auf dem Boden waren ein grosser Sägemehlkreis eingezeichnet und darin befand sich ein kleinerer Sägemehlkreis. Balou sollte innerhalb des grossen Kreises, vor dem Kleinen Sitz oder Platz machen. Ich entschied mich für SITZ. Dann musste ich vis-à-vis von ihm ausserhalb des grossen Kreises hinstehen und zwei Tennisbälle rollen, so dass sie im kleinen Kreis vor Balou liegen blieben. Balou hat brav gewartet, wenn er auch die Bälle wie hypnotisiert anstarrte. Frauchen traf aber wieder mal nur mässig ;o(

Posten 7: Balou sollte sich auf eine Decke legen und ich musste ihn auf die Seite ablegen. Anschliessend sollte ich zeigen, dass man seine Zähne und seine Pfoten gut untersuchen kann. Zum Schluss sollte ich Balou eine kurze Strecke lang tragen. Diese Übung war natürlich kein Problem und so holten wir alle Punkte.

Posten 8: Frauchen stand zwei Meter von einer Messeinrichtung entfernt und musste die nette Postenhelferin dirigieren. Die schob ein senkrechtes Brett an eine Mauer und ich musste Stopp sagen, wenn ich dachte, dass Balou noch gerade eben durchmögen würde. Zu meinem grossen Erstaunen traf ich es auf den Punkt: Nur 5 Millimeter lag ich daneben! So kriegte Frauchen doch noch mal alle Punkte!

Posten 9: Der Hund musste durch einen Tunnel, der über einer A-förmigen Wand gelegt war gehen und anschliessend unter den Tunnel durch. Der Tunnel war kein Problem, doch unten durch war etwas schwieriger und dort brauchten wir einen zweiten Anlauf. So gab es halt einen kleinen Punkteabzug.

Posten 10: Balou sollte hier einen Ball in ein Goal treiben, wobei ich aber hinter ihm bleiben musste. Hundchen stupste den Ball zwar begeistert an, doch leider nicht immer in die richtige Richtung. Für den Einsatz gab es aber noch zwei Punkte. Posten 11: Dies war eine Frage. Unterwegs waren Gegenstände platziert gewesen, welche auf einen Beruf oder ein Hobby hindeuteten. Da ich über den Imker-Hut gespottet hatte, der an einem Baum aufgehängt war, erinnerte ich mich daran und konnte nochmals glänzen und alle Punkte ergattern. Jupiiii!

Balou und ich schafften im Ganzen also 80 Punkte von 110 möglichen. Wir wurden 45. von 85 Teilnehmern. Nicht schlecht, aber auch nicht eine Glanzleistung. Trotzdem: Ich war zufrieden, müde und verschwitzt – ja, es war unser heissestes Military überhaupt.

1. September 2011: Spaziergang mit Blue

Heute hatten Katja und ich abgemacht, damit Blue und Balou mal zusammen spazieren gehen konnten. Wir trafen uns bei Katja, da sie kein Auto hatte, um zu uns zu fahren. Nach einer kurzen Strecke am Strassenrand entlang führte der Weg nur noch durch Felder. Balou und Blue legten auch gleich los, rannten hinter einander her und tobten ausgelassen. Irgendwann kamen wir dann an einem Acker vorbei. Dort schnuffelte Balou mal drauflos, während wir weiter gingen. Als ich Hundi dann rief, damit er mit uns mitkäme, reagierte er gar nicht. Die Nase platt in den Acker gedrückt schnüffelte er herum und schien uns gar nicht mehr zu bemerken. Also verschwanden wir mal im Maisfeld, damit er uns suchen müsste. Das Pech an der ganzen Sache war, dass Balou gar nicht merkte, dass zwei Frauen und ein Hund fehlten, sondern einfach weiter schnüffelte. Nach gefühlten zwei Stunden (wahrscheinlich waren es keine fünf Minuten) kam Hundi dann doch zurück – zu Blue, nicht zu Frauchen und ich musste mich etwas ins Zeug legen, damit er doch noch zu mir kam.

Nicht nötig zu sagen, dass ich nach diesem Aussetzer äusserst frustriert und enttäuscht war! So einen Aussetzer hatte Balou seit Jahren nicht mehr. In einem waren Katja und ich uns allerdings einig: Balou war irgendwie „Weg von dieser Welt“. Ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt gehört hat, dass ich ihn rief…

 


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