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21. Juli 11: Hochs und Tiefs

Typisch Balou... An einem Tag die ganze Palette von rotzfrech zu lammfromm...:

Heute Morgen machten wir eine kleine Runde, die beim Tierarzt enden sollte, da Balou wieder geimpft werden musste. Auf dem Weg zum Tierarzt kamen wir an einem Kornfeld vorbei. Balou war bis dahin unglaublich brav gewesen, aufmerksam und seeehr gehorsam. Auf dem Weg neben dem Feld, hob Hundchen die Nase in die Luft und schnupperte. Frauchen dachte sich nicht viel dabei, rief ihn zu sich und warf zur Belohnung den Futterdummy nach hinten. Dann ging ich weiter. Doch Balou kam einfach nicht mit dem Beutel angerannt. Als ich mich wieder zu Krausehund umdrehte, um zu sehen, was denn war, hüpfte er gerade hoch erfreut durch das Kornfeld. Seine Ohren schwebten und er hatte wieder mal wirklich den Rassenamen Springurudel (Springbock-Känguru-Pudel-Mix) verdient. Dann sah ich den Grund für seine Begeisterung: Balou hatte ein Reh aufgestöbert, dass dann auch sogleich die Flucht ergriff - Hundi im Schlepptau. Ich hätte mich in den Hintern beissen können - nur komme ich da so schlecht hin - so wütend war ich auf mich selbst! Neeee, echt, dabei hatte Balou ja so deutlich herumgeschnüffelt!!! Die ganze Sache dauerte keine Minute, schon stand Balou wieder bei mir. Ich konnte ja natürlich nicht schimpfen, schliesslich war er zurückgekommen... Also wurde Hundi angeleint und wir trabeten weiter bis in die Praxis unserer Tierärztin. Dort war Balou vorbildlich - wenn auch seeeehr misstrauisch. "Leckerli? Neeeee, die sind bloss Bestechung, die will ich nicht!" Nach der Impfung war allerdings wieder alles gut und Balou opferte sich und meldete sich freiwillig, um die Leckerli aufzufressen ;o)

Heute im Training dann: DER Wunderhund: Konzentriert, brav, aufmerksam und wieder mal blitzschnell, wenn es darum ging neue Denkspiele oder Aufgaben zu lösen. Ich habe aber auch sehr konsequent darauf geachtet, dass Balous Aufmerksamkeit bei mir war und ihn auch dafür geclickt. Das habe ich bei Mica Köppel am Kurs gesehen: Wenn sie einen ihrer Hunde aus der Box holte, um etwas vorzuzeigen, clickte sie immer bereits auf den ersten paar Metern, wenn der Hund sie aufmerksam beachtete. Das hat bei Balou also heute wirklich sehr gut geklappt. Mal schauen, ob ich das das nächste Mal mit ihm auch wieder so gut hinkriege...Auf jeden Fall war ich dann nach dem Training seeeeehr stolz auf meinen Krausehund: eineinhalb Stunden hochkonzentriertes Training - das ist echt eine Leistung! :o)

20. Juli 11: Sommerferientage

Es ist unglaublich! Seit drei Jahren hatte ich keine richtigen Ferien mehr, weil ich jede unterrichtsfreie Zeit für das Studium gebraucht habe... Nun geniesse ich es, ohne Druch durch die Tage zu flanieren ;o) Morgens machen Balou und ich meistens eine grosse Tour - das bedeutet, dass wir mindestens zwei Stunden unterwegs sind. Dabei darf Balou Leckerli suchen, Bälle bringen und mit Frauchen auf der Wiese kuscheln... Anschliessend frühstücken wir und Frauchen hilft dann ihrer Mutter und deren Mann beim Streichen des Einganges, räumt auf, liest oder geniesst einfach den Tag. Gegen Mittag gehen wir bei trockenem Wetter in den Garten und üben das Longieren, welches wir beim Kurs mit Mica gelernt haben. Balou liebt das: Im Kreis rumrennen und über Hindernisse hüpfen - seine Augen blitzen, die Ohren flattern und der ganze Hund strahlt! Irgendwann am Nachmittag machen wir dann unsere Abendtour und geniessen den Abend dann zu Hause. Tja, ihr seht: Gemütlich, gemütlicher, am gemütlichsten! :o)

16. Juli 11: Entspannte Wanderung...

Eigentlich wollten wir mit Joya und Hedy spazieren gehen, doch denen kam was dazwischen... Also packte ich heute morgen meinen Rucksack mit Picknick, Balous Kaustraussenstick und viiiiiel Wasser. Dann marschierten wir los: Bei uns den Hügel hoch. Auf dem Ruswiler Berg machte ich die erste Baloupause: Hundi durfte in der Wiese eine Handvoll Leckerli suchen. Anschliessend ging es weiter, den Berg entlang und im Wald runter. Die Strecke wäre kürzer, wenn man durch das Dörfchen am Fuss des Hügels gehen könnte. Doch dort sind je nach Tag und Strecke vier bis sieben frei laufende Bauernhofhunde und ich kenne bereits zwei Hunde, die dort von den "Einheimischen Hunde" angegriffen wurden. Deshalb ist die Strecke für mich tabu! Durch den Wald ging es dann zur Flüsskapelle, die einfach idyllisch gelegen ist: Suuuuuperschöne Aussicht auf den Sempachersee... Da würde ich mir mein Häuschen gerne hinbauen... Unter einer nahe gelegenen Hecke machten wir eine Mittagspause, wobei Balou seinen seinen Kausstick. Von der Flüsskapelle gings runter nach Nottwil zum Sempachersee. Dort machte ich dann den Fehler, Richtung Sursee zu marschieren. Die Strecke kannte ich nicht und sie ist auch eher unangenehm gewesen: Vor allem am Bahngleis entlang, seeehr heiss und von Weitem Sicht auf den See... aber kein Zugang zu demselbigen... In Sursee kehrten Balou und ich dann im Restaurant Hotel Bellevue ein, wo wir auf meinen Onkel warteten, der für uns Taxi nach Hause spielte. Balou schläft seither selig und glücklich. Kein Wunder, die Wanderung dauerte fünf Stunden - ohne die letzte Pause beim Hotel... Fotos folgen (hoffentlich)...

13. und 14. Juli 11: JAD (Jump And Dance) mit Mica Köppel

Zwei Tage Kurs mit Mica Köppel... Eine eindrückliche Power-Frau mit einem tollen Projekt: Ihre neu erfundene Hundesportart JAD unter die "Hunde" zu bringen. JAD ist eine Mischung aus Agility, Longieren und Dogdance. Dabei rennt der Hund in einem Kreis, welcher verschiedene Hindernisse enthält, wird von Frauchen dabei "gesteuert" und soll zwischendurch auch Tricks zeigen. Der Vorteil ist, dass die Sportart aktiver und bewegter ist als Dogdance, aber trotzdem nicht so hochtourig wie Agility. Das ist also ideal für Krausehund, der beim Agility zu sehr aufdreht und beim Dogdance zwar seeeehr gut mitmacht, aber manchmal die Bewegung etwas vermisst...

So war Balou total begeistert, vor allem auch weil Züchterin Sandra mit Tochter Amy und mit Mami Jira, Papi Phantom und Nichteli Charis da war... So haute Krausehund auch ab und zu ab, um eine Familienfeier zu schmeissen... ;o) Am Ende des zweiten Tages hatte Balou aber auch seeeehr grosse Fortschritte gemacht: Ich konnte in der Mitte des Kreises stehen und ihn von dort aus rennen lassen - und wir schafften sogar Gangwechsel von Trab zu Galopp und umgekehrt! Fotos folgen, sobald mein PC nicht mehr spinnt...

Übrigens: Unter www.jad-dogs.de findet ihr Micas Homepage mit den Infos über JAD.

12. Juli 11: Wie fotografiere ich meinen Welpen?

Diesen witzigen Beitrag habe ich auf http://www.menschenshund.de/seite11.htm gefunden... Viel Spass beim Lesen!

1. Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.

2. Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.

3. Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.

4. Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.

5. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.

6. Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.

7. Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.

8. Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.

9. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.

10. Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck.

11. Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich!)

12. Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.

13. Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.

14. Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschepüppchen über Ihren Kopf halten.

15. Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.

16. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen Sie zu ihm: "Nein - das machst du draußen!"

17. Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen.

18. Mixen Sie sich einen doppelten Martini.

19. Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz" und "Platz" zu üben.

9. Juli 11: Basco schockt uns!

Gestern machten mein Kollege Josef und ich ab, damit unsere Hunde wieder mal zusammen spielen können. Basco, Josefs Hund, war ja an der Fontanne auch dabei - doch da war die Spielmöglichkeit der beiden wegen der Kinder eher beschränkt. Also trafen wir uns auf dem Hügel, dort wo im Moment so viele Wiesen gemäht sind. Während die Jungs spielten, erzählte mir Josef, dass Basco auf dem Weg hierher bereits einige Kirschen gegessen hatte: Basco liebt Kirschen über alles! Nach etwa einer halben Stunde Spielzeit wanderten wir weiter, durch ein Tobel den Hügel runter. Unterwegs fing Basco plötzlich an zu torkeln, extreeeem schnell zu hecheln und legte sich immer wieder hin. Seine Pupillen waren geweitet und es schien ihm wirklich nicht gut zu gehen. Wir machten uns Sorgen, dass er irgenwie einen Kollaps hätte oder einen allergischen Schock, einen Hitzenstau oder was auch immer. Irgendwann sagte dann Josef plötzlich: "Es ist fast so, als hätte Basco einen Rausch..." Und da fiel es mir plötzlich ein: "Basco hatte gaaaanz viele Kirschen gegessen. Kirschen, wleche am Boden gelegen hatten, also bereits überreif, beziehungsweise gegärt ware... Er hatte also wirklich einen Rausch! ;o) Jetzt da wir das verstanden hatten, konnten wir natürlich lachen, doch vorher hatten wir echt Angst um den kleinen Kerl...

6. Juli 11: Ausflug an die Fontannen

Am Montag waren wir ja mit der 5./6. Klasse an der Fontannen, einem Zufluss der Kleinen Emme. Die Schulreise der Klasse war sehr günstig gewesen und so war noch Geld in der Klassenkasse. So besorgte der Klassenlehrer das Picknick. Die Kinder mussten nichts zu essen mitnehmen… Die Kinder bereiteten die Feuerstellen vor. Sie hatten extreeeeem viel Spass: planschen, Fluss stauen, schwimmen, sonnenbaden, plaudern usw. Und mittendrin ein grosser, schwarzer Krausehund, der frischfröhlich das Spielzeug zurückbrachte, welches ihm die Kinder ins Wasser warfen. . Er durfte mit einigen Kindern spazieren gehen (sie führten ihn an der Leine, weil sie das viel toller fanden, als ein braver Hund, der ihnen brav folgen würde) und mit Basco, dem Hund des Klassenlehrers, spielen.

Ich war unglaublich stolz auf mein Bärchen: Er war die ganze Zeit unangeleint. Sogar als der Klassenlehrer den Kindern ihre Würste verteilte, blieb er brav an seinem Platz liegen. Dabei fuhr er zwar seinen Teleskop-Hals aus (der kann gaaaaaanz lang werden) und beobachtete extrem genau, was die Kinder da bekamen. Später durfte er dann die Stöcke, die zum Grillieren verwendet worden waren, ablecken und anknabbern. Die Kinder kümmerten sich rührend um ihn und zum Schluss schwammen sogar einige mit ihm in einem natürlichen Becken. Es hatte zwar lange gedauert, bis er bereit war, im Becken zu schwimmen, doch mit Spiel und Anfeuerungen hatten es die Kinder geschafft, ihn ganz ins Wasser zu locken. Es war einfach ein toller Tag – die Kinder waren unglaublich toll (ja, falls ihr das lest Kids, dann könnt ihr stolz auf euch sein!), Balou benahm sich vorbildlich – das Ganze war einfach unglaublich idyllisch!

 


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