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Start News April 2014

DRINGEND GESUCHT!

Für meine Abschlussarbeit zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik suche ich noch Lehrpersonen, welche von einem Schulhund begleitet werden. Zielgruppe: Kinder vom 3.-9. Schuljahr. Eventuell auch schon mit 2.Klässlern machbar - da müsst ihr sie aber durch den Fragebogen durchbegleiten und mehr Zeit einrechnen. Die Aufgabe: Ihr kriegt von mir einen Fragebogen mit vielen Multiple Choice-Fragen und einigen offenen Fragen, die ihr dann mit eurer Klasse/euren Klassen ausfüllen solltet. Es nimmt ca. 20 Minuten in Anspruch. Die Lehrperson kriegt einen ähnlichen Bogen zum Ausfüllen. Mein Ziel wäre es, 200 Bögen auswerten zu können, um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erzielen. Inhaltlich geht es darum, wie die Kinder die Arbeit mit dem Schulhund aus ihrer Sicht erleben und einschätzen (in Bezug auf Arbeitsverhalten, Leistungen, Sozialverhalten und Wohlbefinden in der Schule/Klasse). Wer bereit ist, mitzumachen, meldet sich am besten über das Gästebuch oder beantwortet auf Facebook (bin unter Kerstin Cattin registriert) meinen Post dazu. Ich würde mich freuen!

15. April 2014: Fritz und Fränzi und Klassenrat

Heute Morgen fiel die Klassenlehrerin der 3. Klasse wegen Krankheit aus. Deshalb durften Balou und ich uns von 10.15 bis 11.45 Uhr Klassenlehrpersonen sein. Unter anderem stand der Klassenrat an. Balou lag irgendwann bequem im Sitzkreis, Bauch nach oben und liess sich genüsslich kraulen...

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Später fing der Krausehund an, im Kreis rumzugehen und sich von den Kindern kraulen zu lassen. Das ist typisch: Balou kann kaum widerstehen, wenn die Kids im Kreis sitzen: Da kann er ewig im Kreis rumgehen und wird von ganz vielen kleinen Kinderhänden dauergekrault - ein wahres Paradies! Mich hat das allerdings während das Klassenrates gestört und deshalb habe ich das Pudelchen aus dem Kreis rausgeschickt. Seine Alternative: Er ging wie verlangt aus dem Kreis raus, kam dafür aber von hinten zu mir und legte den Kopf auf die Bank zwischen mich und meiner Nachbarin auf die Bank. Das ist Balou life: Macht zwar, was man ihm sagt, aber auf eine Weise, bei der er auch seinen Willen noch durchsetzen kann ;o)

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Später als ich nach der Sitzung wieder ins Büro ging, lag eine Überraschung bereit: Das Fritz und Fränzi-Magazin mit unserem Artikel. So genial!

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Bei der Gelegenheit möchte ich mich herzlich bei Miriam Scherer und dem Magazin für den tollen Artikel bedanken!

14. April 2014: Artikel in der NZZ

Heute erschien in der NZZ der Artikel über Schulhunde. Der Reporter besuchte Balou, mich, Sarah und die 6.KlässlerInnen ja im März. Zudem ging er auch Diandra und Lorena - unsere Freunde aus dem Vorstand des Vereins "Schulhunde Schweiz" beobachten. Zusammen mit einem Interview mit Andrea Beetz und unseres Schulleiters hier im Rain ist ein toller, informativer Artikel entstanden. Vielen Dank an die NZZ und Reporter Robin Schwarzenbach für das Interesse und die professionelle Arbeit. Zu lesen ist der Artikel unter www.nzz.ch; Suchfunktion: "Schulhund" eingeben. Ist etwas umständlich, ich weiss, aaaaber ich habe leider keine Ahnung, wie ich das ganze hier direkt verlinken kann ;o) Sorry!

12. April 2014: Wanderung Willisau-Huttwil

Mit Hedy und Joya trafen wir uns heute zu einer Wanderung. Von Willisau wanderten wir über sanfte Hügel nach Huttwil - Strecke: rund 17 Kilometer. Das Wetter war genial, die Begleitung nett und die Strecke wundervoll. Balou meisterte viele Hofhundebegegnungen wie ein Grosser - bei einem hingegen war ich es, die den fremden lästigen Schnösel in die Schranken weisen musste, damit er nicht auf meinen Grossen losging. Manchmal nerve ich mich echt darüber: Wir "Normalsterblichen" haben einen Wahnsinnsaufwand, wenn wir einen Hund halten wollen (SKN, Hundeschule, Kotaufnahmepflicht usw.). Versteht mich nicht falsch - ich bin nicht gegen diese Dinge, im Gegenteil. Nur nervt es mich dann, wenn die Hofhunde ohne Kontrolle kacken, wo sie wollen und einfach mal so auf einem offiziellen Wanderweg einen anderen Hund zur Schnecke machen können - ohne dass jemand was sagt oder eingreift!

Aber nun zurück zu unserer Wanderung: Die Strecke kann ich wirklich nur weiterempfehlen! Und als Zückerchen: Dabei kommt man im Schwarzwald vorbei! :o)

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nette Begleitung...

11. April 2014: Häppi Börsdei

Heute wird mein grosser Schatz sechs Jahre alt. Ein bisschen vernünftiger ist er, aber von seinem Temperament und seiner ansteckenden Lebensfreude hat er nichts verloren... Und immer wieder bring er mich zum Staunen: Drinnen mit den Kindern ruhig, ausgeglichen und Gentlehund. Draussen energiegeladen und temperamentvoll mit lauter Flausen :o)

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9. April 2014: Balou hütet Hanny

Heute hatte Frauchen am Nachmittag eine Weiterbildung. Da diese in Eschenbach war, durfte Balou bei Hanny auf mich warten. Während ich also in einem Kursraum sass, führte Balou Hanny aus und genoss das sonnige Wetter!

Nach der Weiterbildung, die im Schulhaus gleich in der Nähe von Hannys Wohnblock stattfand, ging eine ganze Gruppe Menschen gleichzeitig zum Parkplatz. Der liegt gleich neben dem Block, in dem Hanny wohnt. Da sah ich auf dem Balkon Hanny am Geländer stehen, daneben, mit den Vorderpfoten am Geländer, ein aufgerichteter Balou. Er war fast so gross wie Hanny. Wie Rapunzel standen die beiden da und der Krausehund scannte die Menschenmenge, die unten vorbeiging. Plötzlich streckte er den Hals vor und fixierte mich. Das war mal das erste, was mich erstaunt hat: Dass er mich aus dieser Entfernung erkannt hatte! Ich kam langsam in die Nähe des Blockes und als ich den Weg zum Eingang einschlug, verschwand Balou aus meinem Blickfeld. Hanny rief mir lachend runter: "Jetzt wartet er vor der Wohnungstür!" Das war die zweite Überraschung: Denn das heisst, dass Balou den Gedankengang macht, dass ich unten in den Block rein muss, um dann im Treppenhaus in den dritten Stock zu gelangen und zur Tür reinzukommen. Das ist doch total genial!

8. April 2014: Streitereien

Einige der Jungen der einen Klasse hatten heute Streit miteinander... Frauchen hat sich die paar Knaben gegriffen und mit raus genommen, um die Sache gemeinsam zu besprechen und wieder in Ordnung zu bringen. Die Jung setzten sich auf das Bänkchen in der Garderobe. Balou schnüffelte ein wenig rum, während ich mit den Jungen über das Problem sprach. Irgendwann fand Balou wohl, er gehöre auch zu den Jungen, denn er setzte sich neben sie, während ich gegenüber stand und mit ihnen redete ;o)alt

5. April 2014: Ein sehr atkiver Tag

Morgens gingen Balou, Hedy, Joya und ich mit dem Trotti ins Wauwiler Moos. Rund 50 Minuten waren wir unterwegs. Trottinettlen ist einfach coooool!

Am Nachmittag hatte Frauchen mit einer Freundin abgemacht. Wir wollten zusammen spazieren gehen - natürlich mit Balou, alles andere wäre ja witzlos! Gemeinsam wanderten wir von Sursee nach Schöftland, ca. 16 km der Suhre entlang. Das ist eine wunderschöne Strecke und Balou war von den 4 Stunden Wanderzeit sicher höchstens dreieinhalb angeleint - den Rest durfte er nach Herzenslust schnüffeln und trotten. Der Weg ist eben und ist jeweils links oder rechts der Suhre. Es hat nur wenig Höfe und die Ortschaften sind meist etwas weiter weg. So kann man Jäger da wirklich viel offline gehen.

In Schöftland mussten wir einen kurzen Augenblick auf den Bus warten. Als er kam, setzten wir uns in ein Viererabteil - schliesslich muss Balou ja auch etwas Platz haben - und zwar möglichst ohne im Mittelgang zu liegen. Nach einigen Stationen stiegen zwei junge Mädels ein und gaben Quietschetöne von sich, als sie Balou erblickten. Der Krausehund ist mittlerweile sehr auf Quietschetöne kondidioniert, schliesslich folgen diesen Tönen meist Krauleinheiten :o)

Die beiden jungen Damen nahmen im Viererabteil über dem Gang Platz. Balou ging dann mal höflich "Guten Tag" sagen und genoss dann seine wohlverdienten Streicheleinheiten. Zurückkommen wollte er nicht: Er lehnte sich an die beiden Mädels und genoss es sichtlich. Frauchen war ihm herzliche egal! Rufen nütze auch nichts. Ich hatte das andere Ende der Leine in der Hand und musste meinen Arm strecken, damit er zu seinen neuen Freundinnen konnte. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich liess die Leine einfach fallen. Balou schaute auf die Leine, dann auf mich - und ich schwöre, er hat die Stirn gerunzelt! Und dann ging es sehr schnell: Schwupps und er sass wieder bei uns zwischen den Beinen. "Frauchen, du willst mich doch nicht etwa diesen Mädels verschenken oder? Ich bleibe lieber bei dir!"

Ich fand es ziemlich spannend. Scheinbar hat ihm die Tatsache, dass ich die Leine hielt, Sicherheit gegeben... Dass ich sie losliess hat ihn verunsichert und ihn dazu bewogen, zu mir zurückzukommen... Interessant...

Fazit dieses Tages: Viiiiele Kilometer und die Erfahrung, dass die Leine dem Hund auch Sicherheit vermitteln kann!

4. April 2014: Ein Date mit Blue und Fleur

Heute Nachmittag haben wir uns endlich wieder einmal mit Katja und Blue getroffen. Ich weiss nicht, ob ich davon berichtet habe, doch seit rund einem Jahr gibt es einen zweiten Bearded Collie in der Familie: Fleur (für alle nicht frühfranzösisch-geförderten Mitmenschen: Fleur bedeutet auf Deutsch Blume). Passt irgendwie nicht so ganz. Die Frisur sieht eher nach Tina Turner in den Zeitern ihrer halblangen Haardings aus - da die Haarpracht noch nicht ihre definitive Länger erreicht hat.

Während die Hundis sich auf dem Wellberg richtig austoben konnten (fast zwei Stunden offline), haben wir Frauchens uns unterhalten. Balou hat sein "Hahn im Korb"-Dasein richtig genossen und ist rumgerannt wie ein Wilder.

Am Ende der Runde lagen zwei tote Bearded Collies in der Wohnung und das Pudeltier fand: Jetzt wär's Zeit zum Gekraultwerden! Schlafen können wir auch, wenn der hohe Besuch wieder weg ist! :o)

 


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